Projekt

Bebauungsplan Nr. 392 „Wilhelm-Leuschner-Platz / Ost" der Stadt Leipzig, Sachsen

Ziel und Zweck des Bebauungsplans ist es, eine Neubebauung dieser Fläche südlich des Leipziger Stadtzentrums planungsrechtlich zu ordnen und dabei als Leitbild den städtebaulichen Entwurf der Architekten Wolf & Pelcák – im Ergebnis einer Städtebauwerkstatt (2010) und eines Bürgerforums (2010) – umzusetzen.

Danach soll der westliche Teil des Plangebietes als große Fußgängerfläche gestaltet gesetzt werden, womit der historische Königsplatz vergrößert wird und für vielfältige Freiraumnutzungen offen ist. Der Platz wird begrenzt vom Neubau der Katholischen Akademie im Westen, der Stadtbibliothek im Süden und der neuen Bebauung im östlichen Bereich.

Der östliche Teil des Plangebietes wird in drei große Baublöcke gegliedert ist, zwei Kerngebiete im Nordosten und Südosten und ein dazwischen angeordnetes Sondergebiet „Markthalle“. Die Kerngebiets-Bebauung soll durch zwei Hochhäuser akzentuiert werden. Für die Kerngebiete sind Festsetzungen zu Art und Maß der Nutzung, zu Arkaden, Parken, Schallschutz, Begrünung u.v.m. vorgesehen. Details des Sondergebietes „Markthalle“ sollen in einem (gesonderten) vorhabenbezogenen Bebauungsplan geregelt werden.

Der Plan wird im Regelverfahren mit Umweltbericht aufgestellt.

Auftraggeber: Stadt Leipzig

Leistungen: B-Plan, Abwägungsvorschlag, planungsrechtliche Beratung

Gesamtgröße: 6,2 ha

Planung: seit 2012